Die derzeitige Mode für Männer macht einen Kompromiss zwischen legerem und schnittigem Erscheinungsbild. Da lohnt sich ein Blick auf die stylische Herrenmode der Gegenwart. Auf allen Straßen begegnet man gegenwärtig Langarmshirts mit Brustknopfleisten. Gerade im Frühjahr stellen Sie eine willkommene Alternative zu leichten T-Shirts und schweren Pullovern dar. Die Knopfleiste dient primär als Zierde, und zumindest den oberen Knopf lässt man auf jeden Fall offen. Dieser Stil wird gerne mit leichten Schals unterstrichen, die in letzter Zeit auch oft puristischer erscheinen und das bekannte Palästinensertuch etwas von den Laufstegen verdrängten.
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Die Devise “bunt” trifft dieses Jahr auf stylische Socken zu. Trotzdem scheiden sich an ihnen derzeit noch die Geister. Was vor allem für Engländer seit Jahrzehnten gang und gebe ist, setzt in Kontinentaleuropa derzeit auffällige Farbtupfer – sowie die Socken unter der Hose zu sehen sind. Manche Herzen konnten sie aber auch hierzulande schon erobern; ihre Träger krempeln auch schon mal selbstbewusst die Hose hoch. Vor knalligen Farben müssen sich Träger der weiterhin angesagten “Ethno-Mode” derweil nicht fürchten. Unter anderem Taschen, Jacken und Pullover in gedeckteren Tönen – dunkelgrün dominierend – erinnern mit ihren Streifenmustern oft an die Kleidung der Indianer oder Andenvölker.
Das Zauberwort der letzten Saison lautete ganz klar “retro”. Tatsächlich macht sich in der Welt der Männermode wieder einmal mehr eine derartige Welle breit. Dieses Mal scheinen es unter anderem die Rockstars der 60er Jahre den Modedesignern angetan zu haben. So ein typisches “Statement”-Outfit baut sich beispielsweise so auf: Ein Dreiteiler mit Einstecktuch und eine möglichst große Schleife. Den Gürtel lässt man für ein authentisches Erscheinen besser weg. Ein weiteres extravagntes Statement zu besonderen Anlässen stellen Paradeuniform-Jacken dar, etwa von Pinky Laing (England). Meist handgefertigt, sind sie nicht ganz billig zu haben. Viele Blicke sind dem Träger dafür aber sicher – wenn er nicht gerade einen Zirkusbesuch macht.